Führungs-Schulung

KI & Datenschutz

Datenschutzbeauftragte, Compliance, IT-Verantwortliche und Führungskräfte 1 Tag

KI-Compliance Schulung: EU AI Act verstehen, DSGVO-konforme KI-Nutzung sicherstellen, interne Richtlinien entwickeln und Haftungsrisiken minimieren.

Schulungsziel

Teilnehmende verstehen die Anforderungen des EU AI Act und können KI-Tools DSGVO-konform einsetzen. Sie entwickeln interne KI-Richtlinien und minimieren Haftungsrisiken für das Unternehmen.

Agenda

  1. EU AI Act: Überblick, Zeitplan und Risikoklassen
  2. DSGVO und KI-Tools: was ist erlaubt, was nicht
  3. Datensicherheit beim Einsatz großer Sprachmodelle
  4. Dokumentations- und Transparenzpflichten nach dem AI Act
  5. KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 des AI Act
  6. Interne KI-Richtlinien und Governance-Strukturen entwickeln
  7. Praxisfälle: typische Compliance-Fallen und wie man sie vermeidet

Was Sie mitnehmen

Pflichten des EU AI Act kennen und im Unternehmen umsetzen
DSGVO-konforme Nutzung von KI-Tools sicherstellen
Interne KI-Richtlinien und Governance-Strukturen entwickeln
Haftungsrisiken durch strukturiertes Compliance-Management minimieren

Interesse an dieser Schulung?

Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch. Wir passen die Schulung auf Ihre Ziele und Ihr Team an.

Häufige Fragen

Ab wann gilt der EU AI Act und welche Pflichten gelten für Unternehmen ab 2025?

Der EU AI Act trat im August 2024 in Kraft und wird schrittweise umgesetzt: Verbotene KI-Praktiken galten ab Februar 2025, Pflichten für Hochrisiko-KI ab August 2026. Ab Februar 2025 gilt bereits die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 – Unternehmen müssen sicherstellen, dass Mitarbeitende, die KI einsetzen, über ausreichende KI-Kenntnisse verfügen und entsprechend geschult werden.

Was darf ich laut DSGVO in ChatGPT oder Claude eingeben und was ist verboten?

Verboten (ohne Unternehmensvertrag / DPA): Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern von Kunden oder Mitarbeitenden, Gesundheitsdaten, Finanzdaten und jede Information, die einer Person zugeordnet werden kann. Erlaubt: allgemeine Anfragen, anonymisierte Texte, Entwürfe ohne Personenbezug. Business-Versionen (ChatGPT Enterprise, Copilot for M365) schließen Datenschutzverträge ein und ermöglichen eine breitere Nutzung.

Was bedeutet die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 des EU AI Acts konkret für Unternehmen?

Artikel 4 verpflichtet Betreiber und Anbieter von KI-Systemen sicherzustellen, dass ihr Personal über ausreichende KI-Kompetenz verfügt, gemessen an technischen Kenntnissen, Erfahrung, Ausbildung und dem konkreten Einsatzkontext. Das bedeutet in der Praxis: dokumentierte Schulungsnachweise, regelmäßige Weiterbildungen und ein Nachweis, dass Mitarbeitende die eingesetzten KI-Tools kritisch beurteilen können.

Welche typischen Compliance-Fallen entstehen beim Einsatz von KI in HR-Prozessen?

Häufige Compliance-Fallen in HR: KI-gestütztes Screening von Bewerbungen fällt unter Hochrisiko-KI des EU AI Acts und erfordert Transparenz und menschliche Aufsicht. Chatbots in Bewerbungsprozessen müssen als KI erkennbar sein. Automatisierte Bewertungen von Mitarbeitern können Diskriminierungsrisiken erzeugen. Jeder Einsatz von KI in Personalentscheidungen muss dokumentiert und von einer verantwortlichen Person freigegeben werden.